Das Oszilloskop
16. September 2008 von Torben
Bei einem Oszilloskop handelt es sich um ein Gerät zur graphischen Darstellung von Spannungen.
Es gibt verschiedene Formen von Oszilloskopen. Das analoge Oszilloskop und das digitale Oszilloskop, welches zusätzliche Funktionen beinhaltet, und über eine Anschlussmöglichkeit an z.B. einen PC verfügt oder Auswertungssoftware verarbeiten kann.
Das Oszilloskop arbeitet auf Basis der Braunschen Röhre wobei das Oszilloskop unter anderem über eine Anode, eine Kathode und 2 Ablenkplatten verfügt, welche einmal für die horizontale Ablenkung (x-Platte) sowie die vertikale Ablenkung (y-Platte) verantwortlich sind.
Die von der negativen Kathode ausgehenden Elektronen werden von der Anode angezogen, da diese der Kathode gegenüber ein positives Potential besitzt und gebündelt auf die Ablenkplatten abgegeben.
An der x-Achse kann die Zeit abgelesen werden und an der y-Achse die Spannung.
Um einwandfreie Ergebnisse zu erzielen ist es notwending das Oszilloskop nach der Inbetriebnahme erst einmal zu kalibrieren, also auf eine Null-Linie einzustellen um die Messergebnisse nicht zu verfälschen.
Somit ergibt sich eine graphische 2 dimensionale Darstellung einer Spannung über eine gewisse Zeit, woraus die eventuell fehlenden Grössen per Rechnung ermittelt werden können.
Eine der zu berechnenden Grössen wäre beispielsweise die Frequenz der angelegten Spannung.
Oszilloskope finden in sehr vielen Bereichen der Elektrotechnik ihre Anwendung, da mit ihnen recht einfach Messungen durchgeführt werden können bei denen es um zeitliche Abläufe geht.
